Die Autovorrangpolitik, wie sie in Mönchengladbach betrieben wird, ist weder aus gesundheitlichen, aus ökologischen noch aus ökonomischen Gründen weiterhin tragbar.
Ein wertvoller Grünzug in Geistenbeck wurde für ein Straßenbauprojekt gerodet.
700 Meter Straße vom Stapper Weg bis zur Duvenstraße kosten laut Planung 19 Millionen EUR.Auf dem Papier formuliert der Kämmerer der Stadt Mönchengladbach, Bernd Kuckels, (FDP): „Wir müssen deshalb verstärkt nach Wegen suchen, Investitionen dazu zu nutzen, ja gezielt darauf auszurichten, nicht neue Folgekosten auszulösen, sondern bisherige Folgekosten nachhaltig zu reduzieren."
Im Bereich Straßenbau wird das Gegenteil praktiziert.
Der Zeitwert der Straßen in der Stadt beträgt 464 Millionen EUR. Für den Erhalt werden jährlich 22 Millionen EUR benötigt. 1,6 Millionen EUR stehen im Haushalt zur Verfügung. Gerade mal 7% des benötigten Bedarfes. So sieht die Bilanz bei den Straßen aus.
Die LiLO fordert eine Wende in der Verkehrspolitik. In der heutigen Zeit gibt es keine Verkehrsentlastung mit immer mehr Straßen. Eine Reduzierung sowie eine Entlastung bekommen wir nur mit einer Vorrangpolitik für den „Öffentlichen Personen Nahverkehr - ÖPNV".





