Die erste Versammlung der Ortsgruppe Rheydt der Partei DIE LINKE. am Donnerstag, 3.Juli 2008, erfreute sich regen Interesses, 22 Teilnehmer waren zur Gründungsversammlung in den Geneickener Bahnhof gekommen. Mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen beschloss man die Gründung.
Ebenfalls erfreut registrierte die Versammlung das Interesse der Journalisten der Bürgerzeitung für Mönchengladbach und Umgebung.
Wo der Schuh drückte, welche Themen die Gruppe in Zukunft aufgreifen will, trugen die Anwesenden nach einer Vorstellungsrunde dann in lebhaften Diskussionen zusammen.
Ihr Katalog sieht recht umfassend aus und die Ortsgruppe hat viel zu tun: Leerstände in der Stadt, Pahlkebad, HARTZ IV, Verkehrs-Stadtentwicklung, ECE, Umweltthemen insbesondere Gentechnik, Kinder, Familie, Jugend, Studiengebühren, Parteiprogramm. „Wir wollen die Ortsgruppe nach den Wünschen und Vorstellungen der Rheydter Bürger gestalten, “ so Sabine Cremer vom Kreisvorstand, „von Anfang an feste Strukturen und Themen vorzugeben, würde viele daran hindern, sich selbst konstruktiv einzubringen.“
Zunächst verfasste die neu gegründete Ortsgruppe auf Anregung von Torben Schultz eine Pressemitteilung zur Schließung des BAföG-Amtes in Mönchengladbach. „Die Studierenden müssen nun längere Wege in Kauf nehmen“ monierte Schultz.
Als ersten konkreten Arbeitsschritt für die Ortsgruppe wurde dann beschlossen, nach den Sommerferien eine Vorführung der Dokumentarfilmreihe neue WUT Teil 1-3 zu organisieren. Auch das „100 Punkte Programm“ der LINKEN wird im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung stehen.
Einen weiteren Schwerpunkt werden die Kommunalwahlen bilden. Damit sich die Zeit, zu der die Ortsgruppe Rheydt tagt, bei den Bürgern gut einprägt, wurde beschlossen, dass die Treffen an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19.30 im Geneickener Bahnhof stattfinden werden.





