Seit Jahrzehnten wird im Wohngebiet Geneicken/Bonnenbroich über die Dohler Straße, die später in die Geneickener Straße mündet, PKW/LKW Verkehr in einer nicht akzeptablen Größenordnung abgewickelt. Täglich fahren durch die Dohler Straße, die eine reine Wohnstraße ist, an die 20 000 Fahrzeuge. Feinstaub- und Lärmbelästigung haben in diesem Bereich unzumutbare Formen angenommen. Wie sollen die Bürgerinnen und Bürger auch bei einer Lärmbelästigung von mehr als 75 dB(A) „leben"? So ist zu fordern:
Die Dohler Straße ist samt aller anderen Straßen in diesem Gebiet, das durch die Straßen Ritterstraße, Am Gerstacker/Otto-Saffran-Straße und Düsseldorfer Straße begrenzt wird, in Gemeindestraßen umzuwidmen. Im Zuge der Kanal- und Einzelanschlussarbeiten auf der Dohler Straße muss die Straße bei Wiederherstellung verkehrsberuhigt werden. Da Teile der Straße schon heute 30 km Zonen sind, sollten diese 30 km/h Zonen auf den ganzen Straßenzug ausgedehnt werden.
Genau diese Forderung wurde in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Rheydt Mitte nicht akzeptiert, der Beschluss :"Der Straßenabschnitt der Dohler Straße und der Geneickener Straße wird von der Ritterstraße bis zur Düsseldorfer Straße aus dem Straßenvorbehaltsnetz genommen und zur Gemeindestraße erklärt" wurde mit 6 Ja-Stimmen - 7 Nein Stimmen bei keiner Enthaltung abgelehnt. Der CDU Sprecher Roeske wehrte sich gegen diese Umwidmung, weil dies zur Folge gehabt hätte, dass die zukünftige Bezirksvertretung über die Belange der „Gemeinde Straße Dohler Straße" bestimmt hätte. Sind das erste Rückzugsgefechte weil man befürchtet, im neuen „Großbezirk Süd" nicht einen CDU - Bezirksbürgermeister/Bezirksvorsteher zu stellen?
Fakt ist, das Gebiet Geneicken/Bonnenbroich muss so rasch wie möglich, im Sinne besserer Wohn/Lebensqualität, verkehrsberuhigt werden.
Dieter Braeg





