Gleichzeitig hat die LiLO CDU und FDP aufgefordert, auch für Chancengleichheit für Gesamtschüler zu sorgen.
Von 2627 Kindern wurden 2009 weniger als 100 Kinder an den 12 Hauptschulen der Stadt Mönchengladbach angemeldet.
Nach der ersten Anmeldung war keine Hauptschule in der Lage, auf Dauer einen geordneten Schulbetrieb durchzuführen. 1,4 Millionen EUR für eine Schulform, die nicht überlebensfähig ist.
Gleichzeitig wurden 497 Kinder - fünfmal so viele, wie Anmeldungen an den Hauptschulen - an den Gesamtschulen abgewiesen, weil für sie kein Platz vorhanden ist. Indem Eltern dadurch gezwungen werden, ihre an der Gesamtschule wegen Platzmangel abgewiesenen Kinder an der Hauptschule anzumelden, sind von den 12 Hauptschulen gerade einmal sechs überlebensfähig. Bei den anderen ist auf Dauer kein geordneter Schulbetrieb möglich.
Es zeigt sich, dass die Schulform Hauptschule ein Auslaufmodell ist. Sie kann Ihren Auftrag nicht erfüllen und wird von den meisten Eltern auch nicht gewollt. Durch die ideologische Festlegung der CDU, den Gesamtschulen keine Chance zu geben, werden Kinder gezwungen, eine Schule zu besuchen, die sie nicht wollen. Der Stadt entstehen Kosten durch Schulen, die es eigentlich schon nicht mehr geben dürfte. Angesichts der Haushaltslage der Stadt eine unverantwortliche Fehlentwicklung, die die CDU zu verantworten hat.
Die LiLO - Gruppe im Rat der Stadt Mönchengladbach fordert die sofortige Einrichtung einer sechsten und siebten Gesamtschule, um dem Elternwillen nach Gesamtschulplätzen nachzukommen. Des weiteren müssen die Hauptschulen, an denen nur eine Eingangsklasse gebildet werden kann, unverzüglich geschlossen werden.





