Auf der 23. Sitzung des Freizeit-, Sport- und Bäderausschuss vom 19.03.2009 berichtete Kulturdezernent Fischer über den Stand der Renovierung des Pahlkebades. Im Februar diesen Jahres kam das „Okay" der Finanzaufsicht aus Düsseldorf zur geplanten Sanierung und somit soll das im Frühjahr 2007 stillgelegte Bad im Herbst 2010 wieder in Betrieb gehen.
Aufgrund des Denkmalschutzes wird es wieder hergestellt, wie gehabt, also mit 10-Meter Turm. Nur in dem bisherigen Sauna Bereich zieht ein Kindergarten ein. Natürlich braucht Mönchengladbach mehr Kindergartenplätze, trotzdem ist jetzt das letzte Sauna-Angebot in städtischen Schwimmbädern erstmal gestorben. Dabei haben andere Städte längst entdeckt, dass mit einem Sauna- und Wellnessbereich gutes Geld zu verdienen ist. Bleibt zu hoffen, dass der im Vitusbad für diesen Zweck freigehaltene Raum bald einen Pächter findet, funktionierte doch die Sauna im Zentralbad mit ihren günstigen Massagen und anderen Leistungen auch sehr gut.
Nur worin lagen denn die Sicherheitsbedenken, die zur Schließung führten?
Die Antwort blieb Herr Fischer schuldig und somit bleibt ein fader Beigeschmack. Waren es vielleicht doch die Interessen der örtlichen Bau-Löwen, die das Bad an anderer Stelle neu bauen wollten, um so Bauland für eigene Wohnungsbau Projekte zu schaffen? Dann wäre den Rheydter BürgerInnen ein intaktes Bad wegen der gewohnten Klüngel-Politik vorenthalten worden. Dann könnte jetzt auch stückweise saniert werden und das Bad früher wieder eröffnet werden.